Symbolbild Hochzeit: Pascal Höfig
Symbolbild Hochzeit: Pascal Höfig

Babyboom & Hochzeitsfieber – Interessantes aus dem Standesamt

In einem Standesamt werden viele höchstemotionale Anlässe beurkundet, von Hochzeiten, Geburten bis hin zu Todesfällen. Wie die Stadt Linz nun bekannt gibt, war das Jahr 2017 höchst arbeitsintensiv für die 12 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Insgesamt stellten sie 8.833 Urkunden aus. Etwa zwei Drittel davon betrafen sehr freudige Anlässe, denn es kamen mehr als 5.600 Babys in der Landeshauptstadt zur Welt. Etwas mehr als 2.200 Menschen sind verstorben. Mehr als 850 Mal gaben sich Menschen das Ja-Wort und Namensänderungen wurden 130 Mal durchgeführt.

Babyboom in der oberösterreichischen Hauptstadt

„Auch 2017 gab es wieder einen Babyboom in Linz. Mehr als 2.200 Linzer Kinder erblickten das Licht der Welt. Damit übersteigt auch im Vorjahr die Zahl der Geburten jene der Todesfälle. Ein Trend, der schon seit 2013 anhält“, freut sich Bürgermeister Klaus Luger über den stetigen Zuwachs an Hauptwohnsitz-Linzerinnen und -Linzern.

Im Jahr 2017 erblickten in der Lebensstadt Linz 5.603 Säuglinge das Licht der Welt, davon 2.870 Buben und 2.733 Mädchen. Die Linzer Bevölkerung selbst ist um 2.213 Babys reicher geworden. Damit hält der hohe Level der Geburtenzahlen des Jahres 2016, in dem 2.214 Linzer Babys zur Welt kamen. Auch bei der Anzahl aller in Linz geborenen Kinder ergab sich kaum eine Änderung, denn 2016 wurden 5.625 Geburten registriert.

Frauen leben durchschnittlich länger

2.243 Menschen sind im Vorjahr in Linz verstorben. Das Durchschnittsalter der Frauen betrug dabei 81 Jahre, das der Männer 73 Jahre. Die älteste Frau verstarb mit 107 Jahren, der älteste Mann verabschiedete sich mit 106 Jahren. 2016 wurden 2.332 Todesfälle registriert, um 89 mehr als im Vorjahr.

Der Jüngste traute sich mit 18, der Älteste mit 79 – 21 gleichgeschlechtliche Partnerschaften

Insgesamt wurden im Vorjahr 835 Ehen vor den Standesbeamten geschlossen, um 21 weniger als 2016. 21 gleichgeschlechtliche Paare haben sich für eine eingetragene Partnerschaft entschieden, 2016 waren es 27.

Die jüngste Frau und der jüngste Mann schlossen mit 18 Jahren den Bund fürs Leben. Die älteste Frau wagte mit 75 Jahren den Schritt in die Ehe, der älteste Mann traute sich mit 79 Jahren.

Die meisten Brautleute entschieden sich für das stilvolle Ambiente des Trauungssaals im Neuen Rathaus, um sich das Ja-Wort zu geben. Lediglich 30 Paare wählten zum Heiraten eine besondere Kulisse. „Linz ist für Trauungen begehrt. Neben dem feierlichen Ambiente im Trauungssaal bieten sich an die 20 romantische Plätze für standesamtliche Eheschließungen an“, informiert Bürgermeister Klaus Luger.

„Sehr gut“ für die Servicequalität des Standesamtes

Im Vorjahr fand eine Befragung der Kundinnen und Kunden des Standesamtes statt, wie sie mit den Serviceleistungen dieser viel frequentierten Magistratsabteilung zufrieden sind. Die Ergebnisse der 1.600 retournierten Fragebögen stellen ein sehr gutes Zeugnis aus. Fast 99 Prozent der Antwortenden waren zufrieden oder sehr zufrieden. Für zirka 94 Prozent passten die Öffnungszeiten. Wer Wartezeiten in Kauf nehmen musste, empfand diese nur in sieben Prozent der Fälle als lang oder viel zu lang. Das Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Kriterien wie Höflichkeit, Freundlichkeit und Kompetenz lobten 98 bis 99 Prozent.

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