Symbolfoto JKU: Sabine Brummer
Symbolfoto JKU: Sabine Brummer

Neue Regelung zu den Studiengebühren an der JKU

Die Johannes Kepler Uni plant eine Ausnahmeregelung für berufstätige Langzeitstudenten in Bezug auf die Studiengebühren, dies berichteten die „Oberösterreichischen Nachrichten“ und beriefen sich auf den Vize-Rektor Andreas Janko.

Neue Regelung ab Herbst diesen Jahres

Ab dem kommenden Wintersemester müssen berufstätige Langzeitstudenten aufgrund einer Aufhebung der Gebührenfreiheit durch den Verfassungsgerichtshof wieder einen Studienbeitrag von 363 Euro pro Semester zahlen, was ihnen von der JKU laut den OÖN aber nun erspart werden solle. Die Aufhebung der Gebührenbefreiung wurde von manchen Kritikern als Startschuss für die Einführung weiterer Studiengebühren aufgefasst.

Sonderregelungen mit „Erlassgründen“

Mit sogenannten „Erlassgründen“ ist es der Uni aber möglich, Sonderregelungen für die Berufstätigen zu finden, die immerhin drei Viertel der Studierenden ausmachen. Andreas Janko erklärte den OÖN: „Wir sehen es als unsere bildungspolitische Verantwortung, auch dieser Gruppe weiter das Studium zu ermöglichen“.

Voraussetzungen für Entlastung

Allerdings sollten auch diese Studenten eine gewisse Studienleistung erbringen, denn „Wir wollen ja die Studierenden zu einem Abschluss führen.“, verdeutlichte Andreas Janko laut der Zeitung. Auch auf die Höhe des Gehaltes komme es bei den neuen Regelungen an.

Die Idee zur Sonderregelung kam von einer Eigeninitiative der Hochschülerschaft (ÖH), was den ÖH-Vorsitzenden Edin Kustura besonders freue, da die Uni dadurch „eine Vorreiterrolle ein[nimmt]“, so die OÖN.

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