Die GWG investiert heuer 61 Millionen Euro in den sozialen Wohnbau. Im Bild das Projekt Winklerpark mit 190 GWG-Wohnungen. Foto: GWG
Die GWG investiert heuer 61 Millionen Euro in den sozialen Wohnbau. Im Bild das Projekt Winklerpark mit 190 GWG-Wohnungen. Foto: GWG

2018 investiert die UGL 370 Millionen Euro in Linz

61 Millionen Euro investiert die GWG in sozialen Wohnbau

Die Unternehmensgruppe der Stadt Linz (UGL) ist das größte Linzer Unternehmensnetzwerk im öffentlichen Eigentum. Dazu zählen der Magistrat und die 19 Tochterunternehmen, die mehr als 10.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigen. Im heurigen Jahr investieren diese Unternehmen mehr als 370 Millionen Euro in die städtische Infrastruktur – von der Erweiterung des Stromnetzes bis hin zum Ausbau von Kinderbetreuungseinrichtungen. Damit ist die UGL nach der voestalpine die zweitgrößte Investorin in der Lebensstadt Linz. Die drei größten Investitionssummen entfallen dabei auf die LINZ AG (129,5 Millionen Euro), die Stadt Linz (88 Millionen Euro) und die GWG Linz mit 61 Millionen Euro.

„Die umfangreichen Investitionen der Unternehmensgruppe Stadt Linz stärken nicht nur die Wettbewerbsfähigkeit von Linz als Wirtschaftsstandort, sondern fördern besonders vielfältige Innovationen und sichern die hohe Lebensqualität für alle Linzer Bürgerinnen und Bürger“, ist Bürgermeister Klaus Luger überzeugt.

Öffentliche Dienstleistungen und Daseinsvorsorge mit hoher Servicequalität und zu leistbaren Tarifen sind zentrale Aufgaben der Unternehmensgruppe Linz (UGL). Mit einem Investitionsvolumen von über 370 Millionen Euro im Jahr 2018 ist die UGL eine der wichtigsten wirtschaftlichen Impulsgeberinnen in der Landeshauptstadt.

Investitionen der Stadt Linz: 88 Millionen Euro – Schwerpunkte Kinderbetreuung, Senioren und Mobilität

Die solide Finanzpolitik der Stadtregierung ermöglicht neben der Aufrechterhaltung der hohen sozialen Standards wesentliche Investitionen in die Zukunft. Insgesamt ist ein Investitionsbudget von 88 Millionen Euro geplant. In den vergangenen Jahren lag das durchschnittliche Investvolumen der Stadt Linz bei rund 60 Millionen Euro. Heuer wird diese Summe deutlich erhöht.

Mehr als 88 Millionen Euro investiert Linz in die städtische Infrastruktur. Rund acht Millionen Euro sind für die Immobilien Linz Gesellschaft (ILG) für die Errichtung von Kindergärten, Horten und Krabbelstuben vorgesehen. Unter anderem baut die Stadt Linz im Keferfeld einen neuen Hort mit sechs Gruppen. Am Hartmayrgut entsteht ein neues Gebäude für fünf Kindergarten- und zwei Krabbelstuben-Gruppen. Der Kindergarten Hofmeindlweg am Froschberg wird um eine Kindergarten- und zwei Krabbelstubengruppen vergrößert. Im Volkshaus Bindermichl schafft die Stadt im Zuge einer Generalsanierung Platz für zwei Kindergartengruppen.

Symbolfoto Kindergarten: Pascal Höfig

Symbolfoto Kindergarten: Pascal Höfig

Beinahe sechs Millionen kommen direkt den älteren Linzerinnen und Linzern zugute: Mehr als drei Millionen Euro investiert die Stadt in Seniorenzentren, über zwei Millionen Euro können für die Förderung des nachträglichen Lifteinbaus ausgegeben werden.

42 Millionen Euro für Verbesserungen der Verkehrssituation

Das Leitprojekt stellt die neue Eisenbahnbrücke dar. Etwa 25 Millionen Euro gibt die Stadt im Jahr 2018 für dieses Zukunftsprojekt aus. Insgesamt wendet die Stadt Linz 42 Millionen Euro für Verbesserungen der Verkehrssituation auf. Fünf Millionen Euro scheinen für die Errichtung und die Sanierung von Straßen sowie Geh- und Radwegen und die Straßen-Infrastruktur in der Investitionsplanung auf. Drei Millionen Euro erhält die ÖBB Infrastruktur AG für die Umgestaltung der Westbahn-Unterführungen.

Für die in Kürze fertige Modernisierung der Feuerwache Nord wendet die Stadt über die ILG im kommenden Jahr mehr als eine Million Euro, für den Kauf neuer Fahrzeuge für die Berufsfeuerwehr beinahe eineinhalb Millionen Euro auf. In die Kultureinrichtungen werden fast vier Millionen Euro fließen.

GWG Linz: 61 Millionen Euro für sozialen Wohnbau

Die städtische Wohnungsgesellschaft GWG investiert heuer 61 Millionen Euro in ihre Wohnungen. Die Hälfte der Investitionen ist heuer für Neubauten reserviert. 15 Millionen Euro stehen für Großinstandhaltungen, weitere 7 Millionen Euro für Wohnungsverbesserungen bereit. 9 Millionen Euro investiert die GWG in laufende Reparaturen.

Tabakfabrik: 24 Millionen Euro

Der Bau 1 der Tabakfabrik, das ehemalige Zigarettenfabrikationsgebäude an der Ludlgasse, wird 2018 vollständig umgebaut und besiedelt sein. Außerdem wird 2018 die Jurierung und Präsentation des internationalen Bauträgerwettbewerbs zu Projekt Neubau 3 (Gruberstraße / Untere Donaulände) erfolgen.

Symbolbild Tabakfabrik: Sabine Brummer

Symbolbild Tabakfabrik: Sabine Brummer

ILG Immobilien Linz: 10 Millionen Euro für Kindergärten und Horte

Die städtische Immobilien Linz GmbH (ILG) besitzt und verwaltet die meisten Liegenschaften und Gebäude der Stadt Linz. Das Unternehmen errichtet und saniert für die Stadt auch laufend Krabbelstuben, Kindergärten, Horte, Schulen und andere städtische Einrichtungen. Damit verbessert sich die Infrastruktur der Lebensstadt Linz laufend.

7,6 Millionen Euro sind heuer für den Bau und die Instandhaltung von Kinderbetreuungseinrichtungen und Horten vorgesehen. Größte Projekte dabei sind die Planung und der Bau der Horte Keferfeld und Löwenfeldschule sowie der Ausbau der Kindergärten Am Hartmayrgut, am Hofmeindlweg, am Hauderweg und im Volkshaus Bindermichl, das auch eine Generalsanierung erhält.

Flughafen Linz: 9,1 Millionen Euro für ein neues Frachtterminal

Für das Jahr 2018 hat der Flughafen Linz Investitionen in Höhe von 9,1 Millionen Euro vorgesehen. Geplant sind ein weiteres Frachtterminal zusätzlich zum neuen Betriebsstandort von DHL Express, Sanierungen der Terminal-Fassade und des Hangars sowie neue Schaltanlagen in der Energiezentrale. Es werden auch einige Vorfeldfahrzeuge ausgetauscht.

Kepler Universitätsklinikum: 35 Millionen Euro

Die Gesamtinvestitionen für 2018 betragen 35 Millionen Euro, allerdings ohne die Ausgaben für das Lehr- und Forschungsgebäude der Medizinischen Fakultät. Die heurigen Schwerpunkte gelten den Generalsanierungen des Med Campus III und des Neuromed Campus.

Symbolfoto Kepler Universitätsklinikum: Sabine Brummer

Symbolfoto Kepler Universitätsklinikum: Sabine Brummer

IKT Linz: 3,2 Millionen Euro

Die Linzer Informations- und Kommunikationstechnologie investiert heuer 2,2 Millionen Euro in Sachanlagen wie Basis-Infrastruktur SAN Storage, Server, Hardware Endgeräte und etwa 1 Million Euro in Systemsoftware, Storage und Microsoft.

Linzer Lokalbahn: 5,4 Millionen Euro

Ausgaben von insgesamt 5,4 Millionen Euro plant die Linzer Lokalbahn für 2018. Die Investitionen in Schienen, Weichen und Sicherungsanlagen betragen 3,6 Millionen Euro. 1,7 Millionen Euro werden für die Instandhaltung der Infrastruktur (Unterbau, Hochbau, Eisenbahnkreuzungen, elektrische Anlagen) ausgegeben.

Seniorenzentren Linz: 2,4 Millionen Euro

Für die städtischen Seniorenzentren sind Ausgaben in der Höhe von 2,4 Millionen Euro vorgesehen.

Ars Electronica Center: 2 Millionen Euro

Das Ars Electronica Center investiert heuer 1,5 Millionen Euro in das Projekt „AEC 2020“, das eine völlige Neukonzeption und Überarbeitung der Ausstellungsräume umfasst. 10.000 Euro werden auch in die Spaxels GmbH investiert.

Über die Donau ist das Ars Electronica zu sehen. Foto: Sabine Brummer

Über die Donau ist das Ars Electronica zu sehen. Foto: Sabine Brummer

LIVA: 1,3 Millionen Euro

Die LIVA wird etwa 1 Millionen Euro in die Generalsanierung der Orgel des Brucknerhauses im Großen Saal investieren. Weitere 150.000 Euro werden für die Dachverglasung der Tips-Arena Linz ausgegeben.

Museen der Stadt Linz: 280.000 Euro

Die Museen der Stadt Linz investieren heuer mit 110.000 Euro vor allem in Sammlungsankäufe für Lentos und Nordico.

Das Lentos von außen. Foto: Sabine Brummer

Das Lentos von außen. Foto: Sabine Brummer

Creative Region: 275.000 Euro

Das von der Creative Region organisierte FORUM CREATIVE INDUSTRIES Festival für Innovation und Kreativität in der Tabakfabrik Linz geht heuer in die fünfte Auflage. Als Aushängeschild der UNESCO Creative City Linz und der Tabakfabrik Linz ist es mittlerweile ein Fixbestandteil des Linzer Event-Kalenders.

Design Center: 250.000 Euro

Das Design Center investiert 2018 vor allem in die Küche. Der Austausch der Kochzeile, bestehend aus Kipper und Kessel, erfordert auch eine Neuplanung. Es wird auch ein neues elektronisches Schließsystem für die Außentüren angeschafft. Ebenso werden die Video- und EDV-Anlagen auf den neuesten Stand der Technik gebracht.

Ganz Linz profitiert

„Von den 370 Millionen Euro, die die Unternehmensgruppe investiert, profitiert ganz Linz: Das sichert Arbeitsplätze, verbessert die städtischen Angebote und hält die Infrastruktur am neuesten Stand. Die Arbeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der UGL ist die tägliche Dividende der Stadt an die Bürgerinnen und Bürger. Von A wie Abwasser bis Z wie Zukunftslabor (AEC) sichern die städtischen Unternehmen günstige und faire Preise bei hoher Versorgungssicherheit“, betont Bürgermeister Klaus Luger abschließend.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Stadt Linz. 

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