Symbolfoto: Pascal Höfig
Symbolfoto: Pascal Höfig

Weniger Verkehrstote in Oberösterreich

LINZ. Die Anzahl an Verkehrstoten ist in Oberösterreich im Vorjahr erstmals seit drei Jahren wieder leicht gesunken. In Linz ist die Anzahl der Verkehrstoten gleich wie 2016.

Insgesamt 81 Todesopfer gab es auf Oberösterreichs Straßen im Jahr 2017 zu beklagen, das sind um neun weniger als im Jahr 2016. Die Zahl der Verkehrstoten war lediglich im Jahr 2014 niedriger als in 2017. Hier wurden 75 Menschen (laut Zahlen des BMI) bei Verkehrsunfällen getötet.

Wenig Tote in Linz

Die Unterschiede in Oberösterreich sind je nach Region groß. Die meisten Todesopfer – je neun – waren in den Bezirken Braunau und Kirchdorf zu beklagen. In Linz starben im Vorjahr vier Personen bei Verkehrsunfällen. Das sind ebenso viele wie im Jahr 2016 2015 gab es hingegen sieben Tote im Straßenverkehr.

Dieser Trend gilt jedoch nicht nur in Oberösterreich, auch österreichweit ging die Zahl der Verkehrstoten etwas zurück. Dennoch ist die Zahl der im Straßenverkehr tödlich Verunglückten hoch. So wurden in Österreich im Vorjahr im  fast doppelt so viele Menschen imStraßenverkehr getötet wie beispielsweise in der Schweiz.

Ablenkung häufigste Unfallursache

Als Hauptursachen für die tödlichen Unfälle kann die häufige Unachtsamkeit bzw. Ablenkung (rund 36 Prozent in OÖ) und überhöhte Geschwindigkeit (circa 22 Prozent) gesehen werden. In der Schweiz geht man konsequenter gegen Schnellfahrer vor. So gibt es beim Überschreiten von Tempolimits keine Toleranz.  Wer zum Beispiel 20 Stundenkilometer zu schnell fährt, muss bei einer Strafe von umgerechnet 150 Euro tief in die Tasche greifen.

Rund 44 Prozent der oberösterreichischen Todesopfer waren Autofahrer, 17 Prozent Fußgänger, 15 Prozent Motorradfahrer.

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Bundesministerium für Inneres (BMI).

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