Symbolbild. Foto: Sabine Brummer.
Symbolbild. Foto: Sabine Brummer.

Netsurfen an 156 Standorten und in 62 Straßenbahngarnituren

Mit ihrem seit 2003 aufgebauten dichten Netz von kostenlos verfügbaren Hot-Spots für den drahtlosen Internetzugang bietet die Lebensstadt Linz ein auch im internationalen Vergleich herausragendes Angebot. Für das heurige Jahr zeichnet sich ein neuer Nutzungsrekord ab.

Alleine an den von der LIWEST betriebenen 149 Hotspot-Standorten wird die Zahl der Logins (2016: 870.000) erstmals auf mehr als eine Million steigen. Dazu kommen voraussichtlich über 800.000 Zugriffe in den mit WLAN ausgestatteten 62 Straßenbahngarnituren sowie an sieben stationären Hotspots der LINZ AG (Haltestellen, Grottenbahn und Ticketcenter Hauptplatz).

57 Terabyte Datenvolumen

Wie groß die dabei übertragenen Datenmengen sind, illustriert ein Wert aus dem Jahr 2016. Damals verzeichnete die LIWEST ein Datenvolumen von 57 Terabyte, was der Speicherkapazität von knapp 900.000 CD-ROM entspricht. Für die Straßenbahnen lässt sich das Datenvolumen nicht beziffern, da die Sender gemeinsam mit den Datenmengen der Fahrgäste auch Telemetriedaten aus dem Fahrzeugbetrieb übertragen.

Top 10 Zugriffsorte

Die zehn gefragtesten stationären Zugangspunkte zwischen Jänner und September 2017 waren (Zugriffe in Klammern):

  • Kepler-Universitätsklinikum (56.700)
  • Wissensturm (54.400)
  • Hauptplatz (42.200)
  • Hauptbahnhof (37.300)
  • Bürgerstraße (35.000)
  • Mozartstraße (34.600)
  • Bahnhof-Park (34.000)
  • Neues Rathaus (32.900)
  • Busterminal Hauptbahnhof (29.200)
  • Taubenmarkt (27.900)

Klare Nummer 1

„Unser kostenloses Internetangebot macht Linz in Relation zur Bevölkerungszahl zur klaren Nummer eins nicht nur in Österreich. Die bis Ende 2018 ausgelieferten 20 Doppelgelenk-Obusse erhalten ebenfalls WLAN-Technik”, unterstreicht Bürgermeister Klaus Luger die Linzer Spitzenposition bei der freien Netznutzung.

Das Hotspot-Angebot ist Teil der europaweit einzigartigen Initiative „Open Commons Linz”. Sie setzt sich für den freien Netzzugang und die Entwicklung neuer Internet-Inhalte auf der Basis kostenlos bereit gestellter Datenangebote (Digitale Gemeingüter – Open Commons) ein.

Die Unternehmensgruppe Stadt Linz bietet derzeit über die Plattform www.data.gv.at 364 Datensätze zur kostenlosen Verwertung. Dazu zählen Lufbilder, Budgetzahlen, Pläne, Statistiken und Fahrplandaten der LINZ AG.

Dieser Artikel beruht auf einer Presseaussendung der Stadt Linz.

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