Plätzchen Backen. Foto: Pascal Höfig
Plätzchen Backen. Foto: Pascal Höfig

Unsere schönsten Kindheitserinnerungen an die Weihnachtszeit

Wie schön wäre es, in der Zeit zurück zu reisen und noch einmal die Unbeschwertheit eines Kindes empfinden zu können. Statt Stress auf der Arbeit, Leistungsdruck im Studium oder der Schule, ausgedehnte Tage voller Spiel und Spaß. Gerade in der kalten Jahreszeit, wenn sich die heimischen Gärten, Parks und Hügel in winterliche Abenteuerländer verwandeln, bleiben mit zunehmendem Alter nur die schönen Erinnerungen an diese Zeit. Deshalb haben wir mal unsere schönsten Kindheitserinnerungen der Redaktion zusammengefasst und in einen Artikel gepackt. Wie immer bei “unsere besten” gilt, dies ist die Auswahl der Redaktion und über Eure Erinnerungen freuen wir uns in den Kommentaren.

Bob und Schlitten fahren

Absolutes Kindheits- Highlight war ganz klar: Schlittenfahren. Sobald der Schnee ausreichend liegen geblieben ist, hat man sich den Schlitten geschnappt und ist in voller Schneemontur zum nächsten Hügel. Vorher noch schnell mit den Freunden verabredet und schon konnte der Spaß beginnen. Auf den Schlitten rauf und den Abhang in vollem Tempo hinunter. Natürlich galt immer, unten angekommen ist man schnell, wieder auf den Berg raufzukommen, dauerte gefühlt eine halbe Ewigkeit und war zudem noch super anstrengend. Aber für eine Abfahrt mit dem Schlitten oder Bob nahm man das bereitwillig in Kauf. Und dabei war man so genügsam – sicher war der Rennauto-Schlitten der Coolste, aber auch mit einem einfach Rutscherl ist man den Berg runterkommen.

Schneeballschlacht

Sobald der erste Schnee gefallen war, musste man nicht lange auf eine Schneeballschlacht warten. Egal ob im Garten, auf dem nächsten Feld oder im Schulhof, überall flogen die weißen Geschosse durch die Gegend und suchten ihr Ziel. Meist in zwei Teams aufgeteilt und sogar mit einer Schneemauer zur Verteidigung ausgestattet, ging der große Spaß mit den Schneekugeln los. Besonders fies: Einen Schneeball mitten ins Gesicht, Schnee unter die Jacke oder ganz klassisch, das Gesicht „eigriwed“ zu bekommen. Am Ende waren dann stets Hände und Füße komplett eingefroren, was den Heidenspaß aber definitiv wert war.

Kekserl backen

Passend zur kalten Jahreszeit, durften damals wie heute, Kekserl natürlich nicht fehlen. Deshalb eröffneten die Eltern jedes Jahr die heimische Weihnachtsbäckerei. Kleine Köstlichkeiten, Kekse und Lebkuchen in verschiedensten Formen und Variationen wurden in stundenlangen Backaktionen kreiert. Auf Kekserl ausstechen und dekorieren hat sich fast jedes Kind gestürzt. Wobei ehrlich gesagt, das Essen mehr Spaß gemacht hat als Backen, aber dennoch war man als Kind Feuer und Flamme für kneten, rollen und ausstechen in der Weihnachtsbäckerei.

Schneemann bauen

Drei große Schneekugeln, eine Karotte als Nase, einen Zylinder auf den Kopf und einen Besen im Arm, ungefähr so sahen die klassischen Schneemänner der Kindheit aus. Beim jährlichen Projekt Schneemann war Teamwork angesagt. Jeder half mit, die Massen an Schnee zu sammeln, zu rollen und aufeinander zu türmen um letztendlich den absolut größten und schönsten Schneemann zu zaubern. Dort wachte Mr. Schnee, bis ihn die ersten Sonnenstrahlen zum schmelzen brachten.

Kakao trinken

Ob Kakao oder doch heiße Schokolade, als Kind war das egal. Hauptsache warm musste er sein. Denn durchgefroren nach einer ausgiebigen Schlittenfahrt oder Schneeballschlacht, mit einer heißen Schoki aufwärmen, gehört definitiv mit auf die Liste der schönsten Kindheitserinnerungen. Nach dem Herumtollen im Schnee wurden erstmal die nassen Sachen ausgezogen um sich dann sofort mit einer Tasse heißen Kakao ordentlich aufzuwärmen. Zuckersüß und superlecker ist der heiße Kaba auch heute noch eine beliebte Variante, sich an kalten Tagen von innen heraus zu wärmen.

Auf die Bescherung warten

Wer kannte das nicht, unter dem wunderschön geschmückten Christbaum mit Sternspritzern lagen fein säuberlich verpackt die Geschenke. Diese warteten eigentlich nur darauf, vom Geschenkpapier befreit zu werden und in Augenschein genommen zu werden. Ob der Wunschzettel auch wirklich vollständig und lückenfrei abgearbeitet wurde, durfte meist erst nach dem Gang in die Kirche und dem gemeinsamen Weihnachtsessen in Erfahrung gebracht werden. Jede Minute glich einer halben Ewigkeit, die Neugier stieg schier ins Unermessliche und war, je näher man der Bescherung kam, kaum mehr auszuhalten. Umso größer war dann die Freude, wenn das Christkindl endlich mit der Glocke geläutet hat, wie durch ein Wunder durch das geschlossene Fenster verschwand und so das „Go“ zum Geschenke auspacken gab.

- ANZEIGE -

Kommentare zum Artikel

Kommentare zum Artikel

AUCH INTERESSANT