Symbolbild Prüfungen. Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Prüfungen. Foto: Pascal Höfig

7 Lerntipps gegen den Prüfungsstress

Nur noch ein paar Mal schlafen und dann ist es schon wieder soweit. Wie in jedem Semester steht die verabscheuungswürdige Prüfungsphase an der JKU und den weiteren Unis in Linz an. War diese zu Beginn des Semester noch in weiter Ferne gelegen, ist sie mittlerweile so bedrohlich nah gekommen, dass sie vielen Studenten schlimmstes Bauchweh bereitet.

Unser Tipp: Bloß nicht unterkriegen lassen! Ganz egal, wie groß der Berg an Arbeit zu Beginn der Lernphase auch erscheinen mag, mit diesen Tipps aus unserer Redaktion lässt sich auch die ätzendste Prüfungsphase überleben.

Vielleicht doch früher anfangen

„Ich kann nicht vorzeitig mit dem Lernen anfangen, ich brauche den Druck“ – die wohl beliebteste Ausrede der Studis um die Bücher noch so lange wie möglich geschlossen zu lassen. In manchen Fällen mag es funktionieren, sich den gesamten Stoff des Semesters einen Tag vorher in den Kopf zu prügeln, aber davon bleibt meist das Wenigste hängen! Also, anstatt das neuste Youtube-Video oder eine Folge der Lieblingsserie anzuschauen, einfach mal eine halbe Stunde hinsetzen und den Stoff zusammenfassen!

Angenehme Lernumgebung

Lärm und permanente Störungen sind Gift für den Erfolg beim Lernen. Ein ruhiger Raum, ohne Ablenkung in der unmittelbaren Umgebung legen den Grundstein für ideale Lernbedingungen. Auch auf das geliebte Smartphone sollte man in der aktiven Lernzeit mal verzichten und es wenigstens bei Seite legen, wenn nicht sogar ganz ausschalten.

Viele sagen, dass sie sich nicht aufraffen können, aus dem Bett aufzustehen oder vom Sofa zu erheben, um zu lernen. Kein Problem, warum bliebt ihr nicht einfach liegen? Holt euch einfach euren Laptop oder euren Block, macht es euch mit einem Tee gemütlich und lernt von eurem Lieblingsplatz aus. Und im Sommersemester gilt es dann: raus aus den vier Wänden, der Campus der JKU bietet so viel Grünfläche – und wo kann man beim Lernen schon Enten beim Schnattern beobachten.

Der Studenten-Kryptonit: Die Prokrastination

Werdet Ihr auch häufiger mal plötzlich vom Gefühl überrannt, Eure Küche müsse unbedingt mal wieder geputzt werden oder Euer Zimmer benötige einen neuen Anstrich? Webseiten wie Netflix oder Facebook öffnen sich ohne euer (bewusstes) zutun? Dann verlegt den Lernort besser in die Uni-Bibliothek. Dort ist es deutlich schwerer, sich mit irgendwelchen Dingen abzulenken und meist zu ungemütlich, um die Lieblingsserie weiter zu gucken.

Kleine Belohnungen

„Wofür lerne ich eigentlich?“- mitunter eine der Fragen, die man sich in der Prüfungsphase am häufigsten stellt. Das Ende des Studiums und damit der wohlverdiente Abschluss, liegt für viele noch so weit entfernt, dass hier nichtmal ein Quäntchen Motivation zum Lernen aufkommt. Da ist dann auch die Aussicht auf eine gute Note manchmal nicht Motivation genug und erfordert stärkere Reize.

Eine gute Belohnung ist zum Beispiel ein leckeres Essen, entweder alleine oder mit Freunden, selbst gekocht, bestellt oder vielleicht auch im Restaurant – Linz bietet so viele Möglichkeiten. Alternativ kann man sich auch mit ein paar Folgen einer Serie, einem Film oder je nachdem auch einem Buch belohnen.

Lernplan

Ihr seid chaotisch und lernt mal dies und mal jenes? Erstellt Euch einen Zeitplan und lernt effektiv und mit System. Notiert zunächst alle zu lernenden Themen und überlegt Euch wie umfangreich welcher Stoff ist. Danach verteilt Ihr den Lernstoff auf die Wochen und Tage bis zu den Prüfungen. Themen, die Euch leichter fallen und die Ihr bereits beherrscht beanspruchen weniger Zeit als umfangreichere Inhalte. Stellt Eure „Hass“-Fächer nicht hintenan, es nimmt Euch den Druck wenn Ihr diese zügig abarbeitet. Plant ebenfalls kleine Pausen in den Zeitplan ein, denn diese sind wichtig um Euren Körper zu entspannen und Euer Gehirn mit frischem Sauerstoff zu versorgen.

Regelmäßige Pausen

Das viele Sitzen ist nachgewiesenermaßen schlecht für den Körper. Man sollte sich also regelmäßige Pausen gönnen, in denen man seine Gliedmaßen bewegt und das Gehirn wieder mit neuem Sauerstoff versorgt. Das hilft dabei, die Produktivität hoch zu halten. Dafür öffnet ihr entweder alle Fenster zum Stoßlüften oder natürlich noch viel besser: Einfach selbst eine Weile an der frischen Luft verbringen – wie wäre es mit einem Spaziergang an der Donau oder über den Campus? Dabei sammelt man frische Energie und viel Sauerstoff.

Trotz allem: Ruhig bleiben

Panik vor Prüfungen führt zu nichts. Lasst Euch, wenn möglich, nicht von Kommilitonen anstecken, die den ganzen Hörsaal mit Nervosität verrückt machen. Haltet Euch halbwegs an den Lernplan, motiviert Euch immer wieder aufs Neue und bleibt entspannt und positiv – dann geht bestimmt auch in dieser Klausurenphase nichts schief.

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