gespag und Liesln kooperieren
LINZ. Der Spitalsbetreiber Öberösterreichische Gesundheits- und Spitals AG (gespag), und das Ordenspital Krankenhaus der Elisabethinen in Linz werden künftig zusammenarbeiten - und zwar sowohl bei der Medizin als auch beim Management.
Die gespag ist mit ihren zehn Krankenhäusern in ganz Oberösterreich vertreten - überall mit einem allgemeinen Spital. Mit Ausnahme von Linz. In der Landeshauptstadt verfügt sie "lediglich" über zwei Sonderkrankenhäuser: Die Landes-Nervenklinigk Wagner-Jauregg und die Landesfrauen- und Kinderklinik (LFKK) .
Nun wurde eine Allianz besiegelt - damit die gespag ihren Patienten auch in Linz alle Bereiche der Medizin lückenlos und wohnortnah anbieten kann. Aber auch die Elisabethinen profitieren vom Deal: Sie können auf die Spezialkliniken zugreifen. Zwischen den Häusern der beiden Betreiber soll es künftig einen direkten Patientenzugang geben. Dazu soll auch das IT-System verknüpft werden.
Zusammen mehr
Darüber hinaus sollen auch Synergien geschaffen werden - dabei soll weniger "heute gepart", sondern Potenziale für die Zukunft gesichert werden. Beispielsweise in den Bereichen Management und Verwalten, der Aus- und Weiterbildung, dem Einkauf und der Technik. Schließlich werden künftig durch die Demografie deutlich mehr medizinische Leistungen in Anspruch genommen.
Beide Partner betonen, weiterhin eigenständig bleiben zu wollen. Und Kooperationen mit anderen Partnern, etwa der Elisabethinen mit dem Linzer AKh oder der LFKK mit dem Akh sollen nicht davon berührt werden.


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