Auge hat noch immer nicht den Dreh raus
LINZ. Und es dreht sich doch - nicht. Wer hätte das gedacht, das Linzer Auge ist doch noch nicht so ganz einsatzbereit. Zwar hat die MCE einige Fehler behoben, drehen will sich das selbsternannte Wahrzeichen aber noch immer nicht so richtig.
Es sind Fertigungs-Ungenauigkeiten des slowakischen Herstellers, die von der MCE behoben wurden. Am Montag, 30. November, erfolgte dann die Restmontage vor dem AEC - und der erste Drehversuch. Und der ging schief. Nur durch manuelle Hilfe gelang es, das Auge zum Kreisen zu bewegen. Grund: Einerseits die derzeit geringe Strömungsgeschwindigkeit der Donau. Zum anderen aber auch an der Kontruktion: Der Reibungswiderstand ist zu groß.
Schon wieder eine letzte Hürde
Dem könne durch Ballast abgeholfen werden, versichert die MCE. Dazu bedürfe es nun noch einiger Justierungen. Ab Mittwoch, 2. Dezember, sollen die Linzer wieder Zugang zu ihrem pannenbelasteten Wahrzeichen erhalten. Rudolf Kolbe, Präsident der Kammer der Architekten- und Ingenieurkonsulenten, gibt sich auch nach einem halben Jahr der Pleiten, Pech und Pannen zweckoptimistisch: "Ich bin davon überzeugt, dass wir auch die letzte Hürde gemeinsam nehmen." Da bleibt nur noch der Vorwurf an die Donau: Warum nur strömst du nicht einfach schneller, doofer Fluss?


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