42 Prozent gehen krank zur Arbeit

Ö. Vier von zehn Arbeitnehmern gehen gelegentlich trotz Krankheit zur Arbeit. Die Solidarität mit den Kollegen die Angst vor einem Jobverlust und Solidarität mit den Kollegen sind nur einige der Motive.

arbeit_krank@bilderboxDie Nase rinnt, das Fieberthermometer schnellt in die Höhe und der Hals schmerzt auch noch - eigentlich sollte man da das Bett hüten. Doch weit verbreitet ist ein anderes Phänomen: Viele schlucken Tablette und schleppen sich so zur Arbeit.

Besonders im Gesundheitswesen kränkelts

Im heute, 30. November, von der Arbeiterkammer veröffentlichten Österreichischen Arbeitsgesundheitsmonitors gaben 42 Prozent der unselbständig Beschäftigten an, in den vergangenen sechs Monaten zumindest einnmal krank zur Arbeit gegangen zu sein. Vor allem Beschäftigte im Gesundheitswesen (59 Prozent) und Verkehr/Transportwesen (51 Prozent) lassen sich von der Krankheit nicht abhalten, den Job zu erledigen.

Knapp zwei Drittel der Befragten tun dies vor allem aus Pflichtgefühl gegenüber ihren Kollegen, 37 Prozent meinen, es wäre dann Arbeit liegen gebleiben und 31 Prozent haben schlichtweg keine Vertretung, die die Arbeit übernehmen können. Immerhin 14 Prozent sind aus Angst vor Konsequenzen trotz Krankheit zur Arbeit gegangen. Für die Erhebung wurden im 4000 Menschen vom Ifes-Institut befragt.


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