Erich Haider wird Linz-Linien-Geschäftsführer

LINZ. Einst SPÖ-Landesparteivorsitzender, Verkehrsreferent und Landeshauptmannstellvertreter - ab 1. Dezember Geschäftsführer der Linz Linien: Erich Haider wird am Dienstag seine Arbeit im neu geschaffenen Amt aufnehmen.

erichhaider@spooe_linzDa ein Spezialist für das Management von Großprojekten im Bereich des öffentlichen Verkehrs demnächst in Pension gehe sei eine Nachbesetzung nötig geworden, heißt es in einer Presseaussendung der Linz AG.  Man habe entschieden, diese in Form eines Geschäftsführers vorzunehmen.

ESG-Politik-Linz-Linien

Weiters heißt es, der Posten sei öffentlich ausgeschrieben worden. Erich Haider sei aufgrund seiner langjährigen Erfahrungen im Bereich des öffentlichen Verkehrs zum Zug gekommen. War doch Haider auch schon vor seinem Wechsel in die Politik bei der Linz-Linien-Vorgängerin ESG beschäftigt. Damals war er beispiesweise für das "Linzer Beschleunigungsprogramm" (LIBE) verantwortlich, bei dem softwaregesteuerte Prozesse auf Vordermann gebracht wurden.

Für seine politische Arbeit wurde Haider von der Linz AG karenziert. Seit 1998 war der der Kopf der SPÖ Oberösterreich, einige Tage nach dem Wahldebakel der SPÖ kündigte Haider seinen Rücktritt an - und geht wieder zurück in die Wirtschaft.

Schwerpunkte seiner Arbeit

Dort wird sich Haider im Rahmen seiner Geschäftsführer-Position künftig u.a. der Umsetzung der über Leonding nach Traun sowie die Planung einer zweiten Schienenachse widmen, um die drohende Überlastung im Stadtgebiet abzufangen.


Kommentare

  1. Die stadtnahen Betriebe verkommen immer mehr zu einem Versorgungspool für abgehalfterte Politiker.

    Nicht nur Erich Haider ist zurückgefallen in den weichen Schoß der LINZ-AG, auch für den ehemaligen FP-Stadtrat Obermayr wurde bei der Zollfreizone ein Versorgungsposten gefunden, ebenso wie für den gewesenen "Politiker" Amerstorfer,nach dessen Abwahl sich ein Plätzchen in leitender Position bei der Müllabfuhr ergeben hat.

    Und dem neuen "Sicherheitsstadtrat",ebenfalls aus dem rechten Lager braucht auch nicht bange zu sein, sollte er eines Tages das Vertrauen der Wähler wieder verlieren.

    Ein gutdotierter Posten wird für ihn nötigenfalls extra geschaffen werden,genau wie eben erst das Sicherheitsreferat,

    meint

    Max Franz

    Kommentar von Maximilian Franz — 1. Dezember 2009 @ 16:14

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